Ausgabe 38/2016
Steuertipp vom 22.09.2016

Angabe der IdNr. des Leistungsempfängers bei Abzug von Unterhaltsleistungen

Die Angabe der IdNr. des Leistungsempfängers ist ab dem VZ 2015 für den Abzug außergewöhnlicher Belastungen für Unterhaltsleistungen nach § 33a Abs. 1 EStG bzw. ab dem VZ 2016 für den Abzug von Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG (Realsplitting) verpflichtend vorgeschrieben, sofern der Leistungsempfänger unbeschränkt oder beschränkt steuerpflichtig ist (§ 10 Abs. 1a Nr. 1 Satz 7 und § 33a Abs. 1 Satz 9 EStG).

Korrespondierend dazu ist geregelt, dass die unterhaltene Person verpflichtet ist, für diese Zwecke dem Unterhaltsleistenden ihre IdNr. mitzuteilen (§ 10 Abs. 1a Nr. 1 Satz 8 und § 33a Abs. 1 Satz 10 EStG). Kommt die unterhaltene Person dieser Verpflichtung nicht nach, ist der Unterhaltsleistende jedoch berechtigt, die IdNr. bei seiner zuständigen Finanzbehörde zu erfragen (§ 10 Abs. 1a Nr. 1 Satz 9 bzw. § 33a Abs. 1 Satz 11 EStG).