Ausgabe 11/2018
Einkommensteuer Aktuell vom 13.03.2018
FG Köln, Urt. v. 01.12.2017 - 3 K 625/17, NZB (Az. beim BFH: VI B 14/18)

Biberschaden als außergewöhnliche Belastung

Aufwendungen aufgrund von Schäden am Haus und für die Beseitigung derselben können als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden, sofern existenznotwendige Bereiche betroffen sind. Die Aufwendungen für die Beseitigung von Biberschäden im Garten und an der Terrasse gehören nicht dazu.

FG Köln, Urt. v. 01.12.2017 - 3 K 625/17, NZB (Az. beim BFH: VI B 14/18)

Ein Eigentümerehepaar bewohnte in der Nähe eines Teichs mit Flussanbindung ein Einfamilienhaus auf einem 1.500 m² großen Grundstück. Wegen Schäden von in der Nähe angesiedelten Bibern wendeten sie im Jahr 2014 knapp 4.000 € zur Beseitigung der Schäden und der Errichtung einer Bibersperre zur künftigen Gefahrenabwehr auf. Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung lehnte das Finanzamt es ab, die Aufwendungen als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen.