Ausgabe 30/2018
Einkommensteuer Aktuell vom 24.07.2018
BFH, Urt. v. 26.04.2018 - III R 5/16

Bilanzierung von Provisionsvorauszahlungen und damit zusammenhängenden Aufwendungen

  1. Solange der Provisionsanspruch des Handelsvertreters noch unter der aufschiebenden Bedingung der Ausführung des Geschäfts steht, ist er nicht zu aktivieren. Provisionsvorschüsse sind beim Empfänger als "erhaltene Anzahlungen" zu passivieren.
  2. Aufwendungen, die im wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Provisionsvorschüssen stehen, sind nicht als "unfertige Leistung" zu aktivieren, wenn kein Wirtschaftsgut entstanden ist.
BFH, Urt. v. 26.04.2018 - III R 5/16