Ausgabe 28/2018
Einkommensteuer Aktuell vom 10.07.2018
BFH, Urt. v. 18.04.2018 - I R 37/16

Voraussichtlich dauernde Wertminderung bei verzinslichen Wertpapieren

  1. Bei verzinslichen Wertpapieren, die eine Forderung in Höhe ihres Nominalwerts verbriefen, ist eine Teilwertabschreibung unter den Nennwert allein wegen gesunkener Kurse regelmäßig nicht zulässig (BFH, Urt. v. 08.06.2011 - I R 98/10, BFHE 234, 137, BStBl II 2012, 716).
  2. Ob Betriebsausgaben und Betriebsvermögensminderungen mit den den ausländischen Einkünften zugrundeliegenden Einnahmen i.S.d. § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, bestimmt sich nach dem Veranlassungsprinzip (BFH, Urt. v. 06.04.2016 - I R 61/14, BFHE 253, 348, BStBl II 2017, 48).
  3. In die Bemessung des Anrechnungshöchstbetrags nach § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG können auch Wertveränderungen des Vermögensstamms eingehen.
BFH, Urt. v. 18.04.2018 - I R 37/16