Ausgabe 31/2014
Steuertipp vom 31.07.2014

Aufteilung des Pflege-Pauschbetrags bei mehreren Pflegepersonen

Nach § 33b Abs. 6 Satz 1 EStG kann ein Steuerpflichtiger wegen der außergewöhnlichen Belastungen, die ihm durch die Pflege einer Person erwachsen, die nicht nur vorübergehend hilflos ist, anstelle einer Steuerermäßigung nach § 33 EStG einen Pauschbetrag von 924 ? im Kalenderjahr geltend machen, wenn er dafür keine Einnahmen erhält. Wird ein Pflegebedürftiger in einem Veranlagungszeitraum von mehreren Steuerpflichtigen gepflegt, wird der Pauschbetrag nach der Zahl der Pflegepersonen geteilt, bei denen die Voraussetzungen von Satz 1 bis 5 vorliegen (§ 33b Abs. 6 Satz 6 EStG). Voraussetzung für eine Aufteilung des Pflegepauschbetrags ist, dass es sich um mehrere Pflegepersonen handelt, die die Tatbestandsvoraussetzungen von Satz 1 bis 5 erfüllen (vgl. FinMin Schleswig-Holstein, Erlass v. 16.04.2014 - VI 3012 - S 2286 - 073).