Ausgabe 20/2021
Steuertipp vom 19.05.2021

Berechnung der Gebühr für eine verbindliche Auskunft nach dem Gegenstandswert

Die Gebühr für eine verbindliche Auskunft wird nach § 89 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. Abs. 5 AO grundsätzlich nach dem Gegenstandswert in entsprechender Anwendung des § 34 GKG mit einem Gebührensatz von 1,0 erhoben.

§ 34 Abs. 1 Satz 1 und 2 GKG ist mit Wirkung ab 01.01.2021 neu gefasst worden mit der Folge einer Gebührenerhöhung, die seit dem 01.01.2021 auch für die Berechnung der Gebühr für eine verbindliche Auskunft zum Tragen kommt. Dabei ist § 34 GKG i.d.F. des 2021 vom 21.12.2020 (BGBl I 2020, ) in entsprechender Anwendung des § Abs. für alle Anträge auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft anzuwenden, die nach dem 31.12.2020 bei der zuständigen Finanzbehörde eingegangen sind. Für Anträge, die vor dem 01.01.2021 bei der zuständigen Finanzbehörde eingegangen sind, ist § in der bis zum 31.12.2020 geltenden Fassung weiterhin entsprechend anzuwenden.