Ausgabe 47/2004
Steuertipp vom 18.11.2004

Berufliche und private Nutzung von Personalcomputern

Wird ein privat angeschaffter Personalcomputer beruflich und privat genutzt, können die - auf die Nutzungsdauer verteilten - Aufwendungen in voller Höhe als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten abgezogen werden, wenn die private Mitbenutzung nicht mehr als 10 % beträgt. Ist der Anteil der privaten Mitbenutzung höher, müssen die Aufwendungen aufgeteilt werden, und nur der berufliche Anteil ist steuerlich abziehbar. Im Zweifel geht der BFH von einer hälftigen privaten und beruflichen Nutzung aus.

Außerdem hat der BFH entschieden, dass die Peripheriegeräte einer PC-Anlage (u.a. Monitor, Drucker, Scanner) keine geringwertigen Wirtschaftsgüter sind, die bei Nettoanschaffungskosten bis 410 ? im Jahr der Anschaffung steuerlich geltend gemacht werden können. Auch hier ist also eine Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer erforderlich.