Ausgabe 2/2017
Steuertipp vom 10.01.2017

Besteuerung von Sachlohn: Gebühren für die Bereitstellung und Aufladung von Wertguthabenkarten

Im Zusammenhang mit der Besteuerung von Sachlohn steht in der Praxis häufig folgender Sachverhalt zur Beurteilung:

Ein Arbeitgeber stellt seinen Arbeitnehmern aufladbare Guthabenkarten in Form von Prepaid-Kreditkarten zur Verfügung. Für die Bereitstellung der Guthabenkarten wird von der das Kartensystem anbietenden Firma eine einmalige sog. Setup-Gebühr i.H.v. 10 bis 15 ? erhoben. Hinzu kommt für jede Aufladung (z.B. monatlich mit einem Betrag von 44 ?) eine Gebühr von jeweils 3 ?. Diese Gebühren werden in der Regel vom Arbeitgeber getragen. Die Gebühren sollen den mit der Verwaltung des Guthabens verbundenen Aufwand und den Abrechnungsservice abgelten.