Ausgabe 21/2014
Steuertipp vom 22.05.2014

Einzelveranlagung nach § 26a EStG von Ehegatten oder Lebenspartnern ab dem Veranlagungszeitraum (VZ) 2013

§ 25 Abs. 3 Satz 3 EStG a.F. regelte bei Wahl der getrennten Veranlagung bzw. der besonderen Veranlagung durch einen Ehegatten die Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung für den anderen Ehegatten. Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom 01.11.2011 (BGBl I 2011, 2131) wurde § 25 EStG mit Wirkung ab dem VZ 2013 neu gefasst. Eine dem § 25 Abs. 3 Satz 3 EStG a.F. vergleichbare Regelung bei Wahl der Einzelveranlagung gem. § 26a EStG durch einen Ehegatten oder Lebenspartner (§ 2 Abs. 8 EStG) wurde nicht geschaffen.

In der Gesetzesbegründung steht hierzu: "Infolge der Abschaffung der getrennten und besonderen Veranlagung und der Einführung einer Einzelveranlagung von Ehegatten (§ 26a EStG) wurde § 25 Abs. 3 EStG entsprechend angepasst und einfacher gefasst."