Ausgabe 26/2013
Steuertipp vom 27.06.2013

Ermittlung der schädlichen Beteiligungsquote nach § 8c KStG im Zusammenhang mit dem Verlustabzug bei Körperschaften

Bei der Ermittlung der schädlichen Beteiligungsquote nach § 8c Abs. 1 Satz 1 und 2 KStG werden zwischenzeitliche Weiterveräußerungen an Personen, die mit dem Veräußerer keinen Erwerberkreis bilden, nicht berücksichtigt. Bei der Beurteilung, in welcher Höhe ein Verlustabzug nach § 8c KStG zu versagen ist, findet eine reine Addition der im Beobachtungszeitraum erworbenen Anteile statt (Additionsmethode).

Der Gesetzeswortlaut stellt dahingehend lediglich auf die insgesamt im fünfjährigen Beobachtungszeitraum stattgefundenen Übertragungen des gezeichneten Kapitals, der Mitgliedschafts-, Beteiligungs- oder Stimmrechte an einer Körperschaft an einen Erwerber(-kreis) ab. Dem BMF-Schreiben vom 04.07.2008 - IV C 7 - S 2745a/08/10001 (BStBl I 2008, 736, insbesondere Rz. 16), lässt sich ebenfalls nicht entnehmen, dass Anteilsabgänge mindernd zu berücksichtigen sind.