Ausgabe 8/2015
Steuertipp vom 19.02.2015

Ermittlung des geldwerten Vorteils von Leasingsonderzahlungen

Eine GmbH stellte ihrem Geschäftsführer ein geleastes betriebliches Kfz auch zur privaten Nutzung zur Verfügung. Der entsprechende geldwerte Vorteil wurde nach der Fahrtenbuchmethode berechnet. Im Streitjahr leistete die GmbH eine einmalige Leasingsonderzahlung, die sie auf 36 Monate verteilte und entsprechend nur anteilig bei den Gesamtkosten nach § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG berücksichtigte.

Das FG rechnete die Leasingsonderzahlung dagegen im Streitjahr in voller Höhe den Gesamtkosten hinzu.