Ausgabe 42/2004
Steuertipp vom 14.10.2004

Freigrenze für Sachbezüge bei Job-Tickets

Sachbezüge, die mit dem üblichen Endpreis am Abgabeort zu bewerten sind, sind steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn sie - ggf. nach Abzug der vom Arbeitnehmer geleisteten Zuzahlungen - 44 ? monatlich nicht übersteigen. Bei der monatlichen Überlassung einer Monatsmarke oder einer monatlichen Fahrberechtigung für ein Job-Ticket (z.B. Chip-Karte), das für einen längeren Zeitraum gilt, wendet die Verwaltung die Freigrenze an.

Beispiel:

Üblicher Preis für eine Monatskarte 100,00 EUR
vom Verkehrsträger dem Arbeitgeber eingeräumte Job-Ticketermäßigung 10 % 10,00 EUR
vom Arbeitgeber entrichteter Preis 90,00 EUR
davon 96 % 86,40 EUR
abzüglich Zuzahlung des Arbeitnehmers 45,00 EUR
geldwerter Vorteil 41,40 EUR