Ausgabe 48/2007
Steuertipp vom 29.11.2007

Gesamtkosten in den Fällen der Firmenwagengestellung

In den Fällen der Firmenwagengestellung kann der steuerpflichtige geldwerte Vorteil nach der 1-%-/0,03-%-Bruttolistenpreisregelung oder nach der Fahrtenbuchmethode (Gesamtkosten und ordnungsgemäßes Fahrtenbuch) ermittelt werden. Bei der Fahrtenbuchmethode ist der geldwerte Vorteil aus der Firmenwagengestellung mit dem Anteil der Gesamtkosten (Nettoaufwendungen zuzüglich Umsatzsteuer) des Pkw anzusetzen, der dem Verhältnis der Privatfahrten an den Gesamtfahrten entspricht.

Bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils nach der Fahrtenbuchmethode sind bei der Ermittlung der Gesamtkosten die vom Arbeitnehmer selbst getragenen Kosten (z.B. Benzinkosten) nicht anzusetzen (R 8.1 Abs. 9 Nr. 2 Satz 1 LStR 2008). Einzubeziehen sind also nur die vom Arbeitgeber und von einem Dritten (z.B. verbundenen Unternehmen) getragenen Kosten. Entsprechendes gilt in den Fällen der sog. Kostendeckelung, wenn also der geldwerte Vorteil nach der Bruttolistenpreisregelung auf die Gesamtkosten gedeckelt wird.

Beispiel: