Ausgabe 45/2012
Steuertipp vom 08.11.2012

Gesellschafterfremdfinanzierung bei Bürgschaftsübernahme durch einen Gesellschafter

Eine schädliche Gesellschafterfremdfinanzierung, die zur Anwendung der Zinsschranke führt, liegt nach dem Wortlaut des § 8a Abs. 2 KStG nicht nur dann vor, wenn eine direkte Vergabe von Darlehen durch den Gesellschafter an die Kapitalgesellschaft erfolgt, sondern auch dann, wenn ein Dritter (z.B. eine Bank) das Darlehen an die Gesellschaft ausreicht und die Bank Rückgriff auf den Gesellschafter (z.B. durch eine Bürgschaft oder eine anderweitige Sicherheit) nehmen kann.