Ausgabe 24/2021
Steuertipp vom 16.06.2021

Keine Pflicht zur elektronischen Übermittlung der Steuererklärungen

§ 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG ist von § 25 Abs. 4 Satz 1 zweiter Halbsatz EStG ausdrücklich nicht erfasst, so dass Steuererklärungen auch in diesen Fällen elektronisch zu übermitteln sind, sofern Gewinneinkünfte vorliegen. Hierbei werden neben den Gewinneinkünften auch die übrigen (Überschuss-)Einkunftsarten angesprochen, bei denen die Einkünfte nicht einem Lohnsteuerabzug unterlegen haben. Eine elektronische Übermittlungsverpflichtung kann nach Auffassung der Verwaltung auch dann bestehen, wenn die Gewinneinkünfte allein geringer als 410 ? sind, aber die positive Summe aller Einkünfte, die nicht dem Lohnsteuerabzug unterlegen hat, insgesamt höher ist.