Ausgabe 32/2014
Steuertipp vom 07.08.2014

Nichtberücksichtigung von Umsatzsteuerzahlungen als Betriebsausgaben als offenbare Unrichtigkeiten i.S.d. § 129 AO

Mit Urteil vom 27.08.2013 - VIII R 9/11 (BStBl II 2014, 439) hat der BFH entschieden, dass eine von Amts wegen zu berichtigende offenbare Unrichtigkeit vorliegt, wenn das Finanzamt bei der Einkommensteuerveranlagung übersieht, dass der Steuerpflichtige in seiner vorgelegten Gewinnermittlung die bei der Umsatzsteuererklärung für denselben Veranlagungszeitraum (VZ) erklärten und im Umsatzsteuerbescheid erklärungsgemäß berücksichtigten Umsatzsteuerzahlungen nicht als Betriebsausgabe erfasst hat.