Ausgabe 13/2008
Steuertipp vom 27.03.2008

Optimierter Hinterbliebenenschutz bei der Basisversorgung

Damit ein Rentenversicherungsvertrag die Förderkriterien des § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG (Basisversorgung) erfüllt, dürfen die Ansprüche aus dem Vertrag nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar sein. Damit birgt ein Basisversorgungsvertrag das Risiko, dass im Fall des frühzeitigen Versterbens das Kapital der Versichertengemeinschaft anheimfällt.

Ist der Versicherungsnehmer verheiratet und wird sein Ehegatte ihn aufgrund der Prognosen der durchschnittlichen Lebenserwartung mutmaßlich überleben, kann dieses Problem jedoch möglicherweise mit einer durchdachten Hinterbliebenenabsicherung ein wenig abgemildert werden.