Ausgabe 6/2010
Steuertipp vom 11.02.2010

Steuerbefreiung für Maßnahmen der Gesundheitsförderung

Aufwendungen für gesundheitsfördernde Maßnahmen (z.B. Rückentraining, Raucherentwöhnungskurse, Entspannungskurse) stellten nach der früheren Verwaltungsauffassung und Rechtsprechung i.d.R. steuerpflichtigen Arbeitslohn dar. Um die betriebsinterne Gesundheitsförderung zu stärken, wurde seit dem 01.01.2008 mit § 3 Nr. 34 EStG eine neue Steuerbefreiungsvorschrift geschaffen. Danach werden zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Leistungen des Arbeitgebers zur Gesundheitsförderung steuerfrei gestellt, soweit sie den Betrag von 500 ? im Kalenderjahr nicht übersteigen.

Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass die betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen den Anforderungen der §§ 20 und 20a SGB V genügen. Unter die Steuerbefreiung fallen insbesondere die Leistungen, die im Leitfaden Prävention "Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen ?" aufgeführt sind. Der Leitfaden ist im Internet auf der Homepage www.vdak.de Rubrik: Presse, Broschüren, veröffentlicht.