Ausgabe 5/2007
Steuertipp vom 01.02.2007

Steuerbegünstigte Versorgungsleistungen im Erbfall

Übertragen Eltern zu Lebzeiten Vermögen auf ihre Kinder gegen Vereinbarung von Versorgungsleistungen, können die Kinder diese Leistungen unter bestimmten Voraussetzungen steuermindernd als Sonderausgaben abziehen. Die Eltern müssen diese Beträge als sonstige Einkünfte versteuern.

Abziehbare Sonderausgaben einerseits und zu versteuernde sonstige Einkünfte beim Empfänger andererseits können nicht nur bei Vermögensübertragungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge vorliegen, sondern auch dann, wenn sich im Todesfall der Erblasser Versorgungsleistungen i.S.v. § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG auch für bestimmte dritte Personen vorbehalten hat. Ein solcher Vorbehalt zugunsten dritter Personen setzt allerdings voraus, dass diese Personen dem sog. Generationennachfolgeverbund angehören.